Montag 13.5.2024 Fahrt nach Klang (43km)

🦄 Ponypapers

Irgendwas ist leicht außer Takt geraten, seitdem wir die Flüge gebucht haben. Es knattert und knackt in allen Gelenken und Speichen. Unsere Pferdchen laufen nicht mehr rund, sondern nur in Achtern, widerwillig. Aber auch wir wissen nicht so recht, wohin, nicht, wie weiter.

Auf der Höhe von Kuala Lumpur sind wir angekommen, Megawatt steht zum Verkauf und nachdem sich niemand für das Schlachtross interessierte, haben wir auch Calli in die Waagschale geworfen. Niemand hat sich gemeldet und was nun?

Megawatt doch auf ein Schiff schaffen, ins Flugzeug schummeln, ein Floß bauen? Sollen wir in die Stadt zu hiesigen Schlachthöfen fahren oder zum Transportgewerbe? Nicht dass ein Lastwagen uns 100 Meter transportiert, jetzt auf unseren letzten Hunderten von Metern.

🐾 Panthapapers

Wir nähern uns dem Zentrum der Nation, der Hauptstadt Kuala Lumpur. In den Vormittagsstunden passieren wir Fabrik um Fabrik. “Aloka Timber Manufacturing Company”, “Amsteel Mills Sdn Bhd”, “Daiki Aluminium Industry Sdn Bhd”, sogar eine “Latex Pleasure Company”. Hier rumoren die Getriebe, die unseren Güterkalaog bereichern. Schwere Motoren, gewaltige LkWs. 

Letztere brummen auch an uns vorbei. Irgendwie muss das Konsuminventar ja von den hiesigen Hallen in unsere Heime. Aber oft ist es erschreckend knapp. Dass sie nur nicht über uns drüber rollen aus Versehen mit ihren Holzlatten, Latex-Dildos, Stahlträgern und Aluminiumstangen. Nicht dass es nicht eine amüsante Seite hätte, durch ein Fahrzeug voller Vergnügungsmaterial sein Ende zu finden. Aber ich wäre dann ja nicht mehr da, um darüber zu lachen. Und das fände ich gar nicht lustig.

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