Mittwoch 27.9. Hanoi

🦄 Ponypapers

Sind in Hanoi. Klasse! Leichte Begeisterungstrübungen aufgrund von Thrombosen-Hypochondrie. Das rechte Bein kribbelt und Füße dehnen sich aus wie überbackene Kuhfladen. Zeit eine Aspirin zu schlucken.

Plan: Duschen, Geld wechseln, Stadt anschauen, Essen, Schlafen.

Wirklichkeit: Schlafen, Geld abheben, Essen, Schlafen.

🐾 Panthapapers

Ankunft in Hanoi. Feuchtheiße Luft und konstantes Hupen verraten, dass das Flugzeug am richtigen Ort gelandet ist. Die Weltkarte auf den Vordersitz-Displays hat also nicht gelogen. 

Fahrt im verrauchten Taxi ohne Sicherheitsgurt. Erste Eindrücke fliegen vorbei.

Im Hotel Probleme mit der Toilettenspülung, aber die Wirtin bringt giftig quirlende Flüssigkei und “löst” im Wortsinn das Problem, während ihr junger Adept mit neugierigem Blick danebensteht und lernt, was da zu lernen ist. Wie man Probleme löst, d.i.

Wir legen uns für einen 5-Minuten-Power-Nap hin und stehen 6 Stunden später total gerädert wieder auf. 

Danach erster Sprint durch die Straßen von Hanoi (über die Straßen von Hanoi ist aber die eigentliche Herausforderung, denn hier gilt das Recht des Dreisteren), das erste vietnamesische Essen in einer lokalen Essensstube. Es gibt nur eine Wahlmöglichkeit: das Überraschungs-Menü, diesmal wohlige Fleisch-Nudel-Suppe.

Weiteres Schlingern, Torkeln, Springen und Hoppsen durch die umliegenden Gassen. Viele Hupen, viele Lichter, Bling Bling.

Ein paar Straßen weiter viele Buchläden, ein kleines Café, eine Gruppe kleiner Mädchen, die vor gelangweiltem Eltern-Publikum zum x-ten Mal eine Tanzaufführung probt und dabei unwissentlich lernt und übt, wie man sich als Asiate zu bewegen hat, um nicht mit den anderen Planetenbewohnern verwechselt zu werden. Kopf links legen, Kopf rechts legen, Schwung und Kick.

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