
🦄 Ponypapers
Zeit für den Aufbruch wird’s. Eingedenk der brennenden Sonne wollen wir früh los und sind mit 7:20 gar nicht so spät dran. Für die Sonne allerdings schon, die ab neun Uhr bereits vernichtend lacht.
Um kurz nach 10 treffen wir bei einem Restaurant/Herberge/Campingplatz ein und beschließen zu bleiben. Mit einem Preis von nur 60000 Dong (ca. 2,40 Euro) gelingt es uns, jeweils 4 Euro von unserem Tagesbudget zu sparen, das wir letztens aufgrund unrealistischer und unerfüllbarer Erwartungen von 24 auf 30 Euro erhöht haben. Neues Ziel sind 1100 Euro pro Monat inklusive einem Taschengeld von 100 Euro pro Person.
Allerdings wird es eine harte Nacht bei 28 Grad, denn ab 22 Uhr wird es mit einer Luftfeuchtigkeit von 90 % und dem wärmenden Körper, der im Zelt neben einem nun ja – auch nur zu schlafen versucht – einfach unglaublich schwül.
🐾 Panthapapers
Früh müssen wir loskommen, um vor der Epoche absoluter Sonnenherrschaft ab dem späten Vormittag Strecke zu machen. Unser Herbergsvater schläft noch, als wir seinen verwunschenen Garten verlassen. “No stress”.
50 km, dann verbietet die Herrin am Himmel jeden weiteren Tritt in die Pedale. Glücklicherweise finden wir ein Restaurant am Strand, auf dessen Boden wir für günstiges Geld campieren dürfen. Endlich wieder eine Gelegenheit, unser Zelt auszupacken, diesem Haus auf Rädern, das wir mittlerweile durch halb Vietnam transportiert haben.
Außerdem begegnen wir Bikepackern, ein Paar aus der Schweiz, das seine beiden Kinder auf Vordersitzen auf ihren beeindruckenden Rädern durch die Welt bugsiert. Eine spannende Kindheit. Die beiden Erwachsenen haben aber auch schon eine Menge gesehen. Man kommt glatt durcheinander, eine 3-Jahres-Weltreise vor 12 Jahren, ein halbes Jahr in China, eine große Tour durch Nordamerika, viele Fahrten durch Europa und nun für mindestens ein Jahr mit Kindern über den Planeten. Sie haben manches zu erzählen. Wer mehr wissen möchte: avelo.info