Donnerstag 1.2.2024 Fahrt nach Phala (45 km)

🦄 Ponypapers

Nun geht’s wieder weiter, ein kurzes Stück bis zum Strand. Auf dass wir uns in die Wellen werfen, Burgen bauen, im Wasser fliegen.

Weißer Sandstrand & Palmen, aber mal wieder kein Arsch im Wasser. 

Herrlich, wirklich herrlich ist das Schwimmen im Meer.

“Man würd doch Schilder aufstellen, falls es hier diese bösen tödlichen Quallen gäbe? Oder?” So leicht ist man im Salzwasser, es ist, als würde man schweben.

“Oder Wasserschlangen? Besser nicht mit den Füßen den Boden berühren.”

Endlich mal nicht nur 10 Meter hin & 10 Meter zurück – nein frei, ohne Begrenzung…

“An die Meerkrokodile hast du auch schon lang nicht mehr gedacht. Richtige Strecken können die ja zurücklegen. Ob das dann in der Zeitung steht? Achtung! Gehen Sie am Dienstag nicht ins Wasser, eine Herde Leistenkrokodile treibt gerade auf Chanthaburis Strände zu…”

Immer & immer weiter könnte man schwimmen, aber ach, ich glaub, es wird mal Zeit, nach Adrian zu gucken.

Ob der sich schon langweilt?

🐾 Panthapapers

Am türkisen, sanften Meer entlang, bis wir in einem zu Unrecht vergessenen Strandhotel Rast machen. Auf dem Weg zum Supermarkt fallen uns plötzlich in einem Bach am Wegesrand einige Warane auf. Zwei scheinen sich zu paaren, andere beobachten das wilde Gerangel mit Interesse. Warane gelten, so recherchiert Lili, in Thailand als ausgesprochen schmutzige Tiere. Sie sollen dermaßen verachtet sein, dass man nicht einmal ihren Namen in der Öffentlichkeit ausspricht. Gegessen werden sie daher von Muslimen und Buddhisten selbstverständlich auch nicht. Manchmal hat ein schlechter Ruf auch seine guten Seiten, könnte man den Waranen zum Trost mit auf den Weg geben, wäre da nicht noch die Lederindustrie und die hält leider wenig Trost für den Waran bereit.

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