Samstag 23.3.2024 Langkawi

🦄 Ponypapers

Heute lassen wir uns verwöhnen, der Abend gestern war kurz, nur futtern, dann ins Bett, heut wollen wir noch etwas zusammensitzen. Obwohl Raf schon wieder etwas von einem zweiten Aufstieg zu anderen Wassserfällen und allerschönsten Strandseiten erzählt.

Wir fahren mit den Scootern zur umworbenen Seilbahn der Superlative (die Steilste), um auf einer Brücke (die Längste mit einer Kurve, was wohl etwas getrickst ist mit der Kurve) die schönste Aussicht Langkawis zu bewundern. 

Gesagt, getan, schon sind wir oben & bewundern.

Ja, es ist herrlich, wunderschön, so eine Bergkette und da drüben, ja ungefähr dort auf gleicher Höhe, da waren wir gestern. Wie bitte? Wie, da waren wir gestern? Und sagten, der steile, ja der allersteilste Aufstieg hätte sich gelohnt, wenn man das alles auch umsonst auf der gegenüberliegenden Seite haben kann?

Nun mitnichten umsonst, wendet Dagobert ein, sondern zum stolzen Preis von 19 Euro 63 pro Person! Noch etwas stehen wir auf der schwankenden Brücke und blicken in die Tiefe. 

Jetzt die Arme ausbreiten: “Wir sind so leicht”. Aber lieber nicht heute, nein, lieber doch nicht.

Gemütlich sitzen wir in der Gondel und lassen uns sanft in die Tiefe schaukeln. Und für 19 Euro 63 wird uns auch was geboten: Im abschließenden 3D-Fotoschießmuseum tollen wir noch ein ganzes Weilchen herum.

🐾 Panthapapers

Was wir gestern mit Schmerz und Schweiß erkämpft haben, das schenkt uns dreien heute in komfortablem Ambiente die Technik. Nur wenig entfernt von dem Berg, den wir gestern erklommen haben, liegt ein weiterer. Statt verschlossener Ladentheken findet sich an seiner Basis eine üppige Auswahl an Geschäften und Essensbuden. Souvenirläden und kleine Attraktionen säumen den Weg zur Seilbahn, die die zahlreichen Besucher sanft und mühelos in die Höhe gleiten lässt. Für einen Aufpreis kann man auch eine Privatgondel, eine VIP-Gondel oder – wenn man den leichten Nervenkitzel mag – ein Wagen mit den Glasboden buchen. Nur die dach- und fensterlose Wartungsgondel, die wir auf dem Rückweg entdecken, steht offiziell leider nicht zur Auswahl.

Die Aussicht von oben auf die Insel ist wie am Vortag eindrucksvoll. Die Getränkepreise sind es ebenfalls. Immerhin gibt es hier welche. Aber nach einer Weile des verträumten Bestaunens dieses weiten Piraten-Eilands lassen wir uns wieder ins Tal segeln.

Der Besuch einer Ausstellung mit interaktiven dreidimensionalen Wandgemälden rundet unseren Ausflug ab. Heute waren wir richtige Touristen. Am Abend nach unserem Raubzug über den nahe gelegenen Essensmarkt und der anschließenden Völlerei quatschen wir noch lange in die Nacht hinein. Im Dunkeln verschwindet der Berg.

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