Montag 3.6.2024 Port Dickson

🦄 Ponypapers

Was habe ich gelästert und angegeben und geprotzt. Mein Magen, der würde alles verdauen. Keine Herausforderung je zu groß, kein Essen je zu ungesund. Der Tag an dem ich erfuhr, dass in Äpfeln Vitamine sind, war der letzte Tag, an dem ich einen Apfel aß. So würde ich die Geschichte erzählen, wollte ich an meinem Erbe feilen.

In Wirklichkeit ergriff mich ein Heißhunger nach Obst und Gemüse. Jeden Tag Fleisch und Reis, Nudeln und Fleisch, Fisch und Reis und Fisch und Fleisch zu Nudeln. Nein, nach Gemüse und Obst lechzte ich. Vorgestern Nacht haben wir einen Obststand überfallen und alles heimgebracht, was wir finden konnten: Bananen und Drachenfrüchte, Mandarinen und Äpfel. Oh, so fühlte sich meine Sehnsucht, meine Gesundheit an.

Den ganzen gestrigen Tag schälte ich Mandarinen und spuckte Kerne, löffelte das pinkfarbene Fruchtfleisch und ließ die Apfelschnitze zwischen den Zähnen spritzen. Aber heute sitze ich auf der Schüssel und spritze alle Gesundheit aus mir heraus, die ich je in mir fand. Pinkfarbener Breistahl, garniert schwarzkörnig. Oh, dass die Koffer alle gepackt sind und wir in unsere Unterkunft müssen am Strand! Wie sollen wir loskommen, zum Meer finden? Gibt es denn noch eine Schüssel, die alles aufnehmen kann? 

🐾 Panthapapers

Wir ziehen um in das letzte Hotel unserer Reise. Es liegt direkt am Strand und bietet einen weiten Blick aufs Meer. Jedenfalls bis zur Hälfte. Die andere Seite hat jemand mit Wasserbungalows bebaut, die wie ein Arm weit in die Bucht hinein ragen.

Am Strand picknicken malaiische Familien. Ein Jetski zieht eine riesige Banane aus Plastik an der Küste entlang. Darauf sitzen Menschen und genießen johlend die schnelle Fahrt. Bis der gewiefte Kapitän vorne routiniert eine scharfe Kurve fährt und alle ins Wasser plumpsen lässt. 

Etwa im Fünfzehn-Minuten-Takt hört man es johlen und klatschen, johlen und klatschen. Schön, wenn die Menschen Spaß haben. Vielleicht wird es uns hier genauso gehen.

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