
🦄 Ponypapers
Obwohl Adrian sowohl die hiesigen landschaftlichen Berühmtheiten (Wassergrotten durch Bootserkundung, Bergbesteigung und Grottenwanderung, Tempelanlage) ausgemacht als auch unser nächstes Ziel bestimmt hat (Nationalpark), kann sich mein Interesse für die nahe Zukunft noch für nichts erwärmen. Will nur etwas vorsichtig spazieren gehen und dabei von der umwerfenden Landschaft nicht von den Füße gehoben werden.
🐾 Panthapapers
Hotels mit Frühstück inklusive stellen eine furchtbare Verführung dar. Man hat dafür bezahlt und kann sich’s daher nicht entgehen lassen. Besonders hier, Pfannkuchen mit Banane und Schokosauce, wer könnte da widerstehen? Ich weiß, ich werde es den ganzen Tag bereuen, aber schwach, ach schwach ist mein Wille.
Normalerweise bleibt der Magen morgens nüchtern bis mindestens Mittag, der Geist konzentriert und aufnahmefähig, der Körper zu Leistung bereit. Das tropische Klima lässt sowieso kaum Hungergefühl aufkommen. Mehrmals sind wir ohne Essen bis zum Abend Fahrrad gefahren, nur Kaffee und Fruchtsäfte auf unseren Pausen unterwegs. Still schweigt der Bauch und duldet brav.
Nicht so aber, sobald man zu früher Stund‘ mit solch köstlichem Anblick und vom Geist der Gelegenheit zur Sünde gezogen. Aus tiefem Schlummer angestupst das Monster mit dem ersten Biss erwacht und sieht sich wundernd um. Und kaum es sieht, verlangt es schon. Nur einer von den Pfannekuchen? Mehr! Mehr müssen’s sein. Wo ist der zweite, dritte, wo der Haufen?
Kostenlos war nur der erste. Erwacht jedoch ist nun das Ungeheuer. Und stiert nun gierig in die Welt, lenkt deinen Blick, auf Beute aus. Wo gibt es was? Wo lässt sich futtern?
Kein Sekündchen ist noch ruhig, nichts da nüchtern konzentriert. Nur noch Hunger und Rumoren, die Verdauungsmaschine ist in Gang und will sich nicht von Leere nähren.
Was soll ich sagen. Es wurd‘ ein großer Tag des Fressens.
