Sonntag 3.12. Fahrt nach Hoa Da (55 km)

🦄 Ponypapers

Wir genießen den Morgen noch im Resort und füttern unsere Bäuche mit ungewohnter Frühstückskost. Leider kann ich gar nicht viel essen. Und als ich ehrgeizig doch zur Fischsuppe schlendere, seh ich, dass da tatsächlich Fisch drinnen schwimmt. Das ist doch etwas zu hart für den frühen Morgen und ich kapituliere. Nun wird noch einmal im Meer gebadet – nur Vorsicht vor den Felsen, die einem schnell das Bein aufschrammen – und danach ausgiebig im Pool geschwommen. Was für eine Herrlichkeit!

Erst um 12 Uhr geht’s dann los, aber dafür mit nur zwei wackeren Pausen zum nächsten Hostel. Weiß nicht, was mich heut so müde macht. Nach Gyoza und Garnelen an der Straßenbude, wo definitiv wir die Attraktion darstellen, geht’s direkt ins Bett.

🐾 Panthapapers

Die Nacht in strömendem Regen. All das Unwetter ergießt sich über die Küstenlandschaft. Am aufgeklarten Morgen genießen wir noch ein paar der Annehmlichkeiten dieses kleinen Paradieses, dann brechen wir auf. Die zahlreichen Weihnachtsmänner, Christbäume und Geschenke erinnern uns daran, dass es Dezember ist. Sie wirken komisch in dieser sandigen und feucht-heißen Umgebung, als hätte sich jemand einen Scherz erlaubt.

Da wir spät losfahren, kommen wir nur gute 50km, bis nach Hoa Da, einem Nichtort an der Küste, wo viel gebaut und – aber das müssen wir erst herausfinden – gut gegessen wird. Riesengarnelen vom Grill, Maultaschen und Fleisch. Wir sind eindeutig ein Kuriosum hier. Kinder beäugen uns bei der Nahrungsaufnahme, während die Pfeife qualmende ältere Dame, die wachsam in der Mitte sitzt, misstrauisch-uneindeutig drein blickt. Wohlgenährt verlassen wir die Runde.

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