
🦄 Ponypapers
Weiter geht’s die Küste entlang. Glücklicherweise ziehen nach anfänglicher Sonne ein paar Wolken auf.
Nietzsche und die Frage, wie ich Megawatt nach Deutschland bekomme (durch Kasachstan zurückfahren oder vielleicht doch den Iran?) gestalten die Fahrt angenehm kurz.
Alldieweil erinnern aufgestellte Weihnachtsbäume und -männchen daran, dass bald Weihnachten ist. Auf mich wirken sie seltsam deplatziert und vernachlässigt, als hätte jemand sie auch ein halbes Jahr später immer noch nicht in die Kiste gepackt und sie ihrem wohlverdienten Sommerschlaf überlassen.
🐾 Panthapapers
Wir kommen an den berühmten Sanddünen vorbei, aber bis dahin haben wir so viel Sand in unseren Haaren und an allem anderen gesammelt, dass sich eine genauere Inspektion erübrigt. Wer will, kann hier allerdings wilde Jeep-Fahrten unternehmen oder heiraten.
Hinter Mui Ne, einem alten Fischer- und mittlerweile Touristenstädtchen machen wir Halt und ziehen in ein Hotelzimmer in Strandnähe ein.
Hier wollen wir ein paar Tage bleiben. Lili möchte ihren Essay vervollständigen, und ich baue eine Webseite für Ponypanthas, damit wir auch regelmäßig von unseren Abenteuern berichten können :)
Was es in Mui Ne nach langer Zeit einmal wieder gibt, ist westliches Essen. Keine asiatischen Gewürze, keine süßsauren Dips oder pikante Fischsaucen, nur turmhohe, triefende Burger mit Fleisch, Ei und Salat. Wir mampfen uns die Mägen voll.