Dienstag 19.12. Ho Chi Minh City

🩄 Ponypapers

Hostelwechsel. Von den steilen Treppen des touristischen Leuchtfeuer-, Party-, Tanz- & Beatzentrums bewegen wir uns westwĂ€rts auf den anderen Stadtrand zu. All die betörenden Bars, “Lost in Saigon” und “Hide away”, haben wir nicht besucht. Wie ordentliche Enddreißiger haben wir unsere Handtaschen gut bewacht, unsere RĂ€der in sicherer Garage (80 Dong) abgestellt und sind um 21 Uhr nach dem zweiten indischen Essen ins Bett gekippt, um anderntags fit und munter zu sein. 

đŸŸ Panthapapers

Raus aus der Partyzone. Der kurze Abstecher war genug, selbst fĂŒr einen sĂŒndigen Menschen klebt der Boden ein wenig zu arg und die WĂ€nde glĂ€nzen spiegelig von komischem Öl. Die zweifache Reifenpanne kurz danach sei erwĂ€hnt, auch wenn Reifenpannen kaum noch der ErwĂ€hnung wert sind. 

Kaum fĂ€hrt man ein paar Blöcke, befindet man sich wieder im wahren Vietnam. Freundliche Menschen etwa in der Druckerei, wo man mit viel Aufwand und fast ohne Gegenwert hilft, die kambodschanischen Visa-Dokumente auszudrucken. “Zalo” heißt die vietnamesische Social-Media-App, die ich fĂŒr diesen Akt installieren muss. Plötzlich ploppen alle bisherigen Bekanntschaften der Reise hier auf, kleine Bildchen mit ihren Gesichtern. Schön war’s, schade, dass wir sie verlassen mĂŒssen.

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