Donnerstag 21.12. Ho Chi Minh City

🩄 Ponypapers

Wir versuchen eine neue Tastatur zu bekommen, die dem GehĂ€mmere von Nietzscheartikeln gewachsen ist. Englische Tastatur, Bluetooth und tausende von möglichen ComputerlĂ€den. Wir sind frustriert, bevor unsere Suche ĂŒberhaupt begonnen hat. Nach einigen bösen Bissen und eine Tastatur reicher, landen wir selig vereint in einem scharf wĂŒrzigen Restaurant, wo das Feuer, das wir spucken, niemandem schaden kann.

đŸŸ Panthapapers

Unter mehreren Besorgungen ist eine neue Bluetooth-Tastatur fĂŒr Lili’s Tablett die schwierigste. Sie gehört zu den Sachen, die man zu Unrecht meint, ĂŒberall auf der Welt fĂŒr billiges Geld leichthin kaufen zu können. So wie HandyhĂŒllen. In Wahrheit aber quĂ€len wir uns durch das heiße und staubige Saigon, um LĂ€den zu suchen, die nicht mehr existieren oder an einem anderen Ort existieren oder die sich irgendjemand ausgedacht und auf Google platziert hat. 

Aber es muss sein, die unsrige eine schreibt u.a. kein “h” und “j” mehr, die andere zieht die Worte, einmal in Schwung gekommen, unnötig in die LÀÀÀÀnnnnggeeee.

Als ich einem fröhlichen ParkplatzwĂ€chter erzĂ€hle, dass wir mit unseren FahrrĂ€dern nach Kambodscha wollen, schĂŒttelt er plötzlich erschrocken sorgenvoll den Kopf. “Oh, they are not good people. Be careful, be very careful.” Das macht mir etwas Bedenken. Meine letzten Erfahrungen in dem Land waren auch eher durchwachsen. Zudem hört man noch immer von der KriminalitĂ€t und der Armut dort. Andererseits mag die Meinung dieses Mannes von alten Zeiten oder irgendeiner Propaganda beeinflusst sein, denke ich mir, wĂ€hrend wir zu wĂŒrziger thailĂ€ndischer KĂŒche schlendern. Ein kleines StĂŒck ist die Grenze noch entfernt und Lili lĂ€dt heute ein.

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