Freitag 29.12. Phnom Penh

🦄 Ponypapers

Zurück in unserem vorherigen Hostel. Kaffee-, Schreib- und Geschichtstage. Und ja, wir hätten gerne Pflichten erledigt – wie die Visumsverlängerung. Aber leider, leider ist die Visumsabteilung noch bis Dienstag geschlossen.

🐾 Panthapapers

Ich frage mich, wem ich eine solche aristokratische Umgebung gönnen und wünschen würde? Wer hätte sich etwas derartiges verdient? Politiker, Hochschul-Dozenten, Intellektuelle, Ingenieure?

Leisten können es sich auf Dauer natürlich nur Geldhaie und ihre vom Leben und sich selbst gelangweilten Ehefrauen. Und denen gönne ich es gewiss nicht. Hätte ich einen Sohn, würde ich auch nicht wollen, dass er dergleichen als normal erfährt. Aber als ein seltener und genussvoller Ausflug ist der ganze Chic sehr hübsch und beeindruckend und allemal die zwei Nächte wert, die wir hier verbringen.

Am Ende transportiert man geflissentlich die schweren, staubigen Ortlieb-Taschen auf dem Wagen mit goldenen Griffen wieder hinab in die Lobby und beobachtet anschließend neugierig, wie wir den ganzen Pack auf die knirschenden Fahrräder hieven. Calli hat natürlich einen Platten. Zurück im “echten Leben” ;) Aber schön war der kurze Traum.

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