
🦄 Ponypapers
Und nun gehts immer nur die Küste entlang, Küste & Meer und morgen wird ein Nietzscheartikel geschrieben. Versprochen? Nun gut, anfangen werde ich damit. Eindeutigkeit & Vieldeutigkeit. – – – Ach, warum habe ich ihn nicht abgetippt, als mein Hirn ihn nachts diktieren wollte? Ach, was erzählt es nun?
Ein Zitat Tucholsky am Anfang und dann das einerseits & dann das andererseits. Dann das Ende.
Heute lallst du nur, wenn du ans Schreiben denkst und hoffst: eine Sternschnuppe Inspiration für morgen!
🐾 Panthapapers
Zurück zu Küste, lange Straßen mit überteuerten Seafood-Restaurants. Das Hotel, in dem wir schließlich Station machen, muss mit großen Ambitionen gestartet sein. Mittlerweile sind aber Bauwerk und Motivation in die Jahre gekommen und dementsprechend abgeschliffen. Sein Klientel wirkt, als würde es den größten Teil seines Alltags hinter einem Schreibtisch verbringen, gleichermaßen überwältigt von den vielen einbrechenden Eindrücken einer tatsächlich existierenden Welt außerhalb der Büroflure – woran sie schon gar nicht mehr glaubten – und enttäuscht ob der schäbigen Tische, an denen sie ihre noch wabbeligen Frühstückseier und die halbe Scheibe Schinken verzehren müssen, die man daneben geschmissen hat, und überhaupt ob all dem fehlenden Prunk, der im Prospekt des Reiseveranstalters doch unverkennbar das Interieur dieser Hallen prägte.
Nun, man arrangiert sich, wie man sich schon mit Manfred arrangierte oder mit Friedlinde, je nach dem, und mit allem sonst in diesem Leben, aber, wie gesagt, ein wenig enttäuscht ist man doch. Alles korrekt und dennoch verkorkst.
Am Abend schleicht ein schwarzer Kater mit gespannten Muskeln über die Treppe. Er hat eine fette Spinne entdeckt und macht sich einen Spaß daraus, sie zu jagen und schließlich zu verspeisen. Das macht mich sehr glücklich und ich schlafe einen herrlichen Schlaf.