Mittwoch 28.2.2024 Ban Krut

🦄 Ponypapers

Gut & sicher sind wir gestern bei unserem kleinen Bungalow am Strand angekommen. Hier kann uns nur ein Tsunami drohen und da ist meine Sorge vorüber (Vorsicht vor nachlassender Gedankenmagie). Ein kleines, feines Urlaubsparadies wie aus dem Katalog geschnitten. Feiner Sandstrand, blaugrüne Wellen (niemand im Wasser).

Ein Grüppchen Frauen, das hiesige Personal ist gespannt auf ihre scheinbar eher seltenen westlichen Besucher und ich wiederum bin ganz hingerissen von ihrer Liebenswürdigkeit. Am Himmel ziehen Wolken auf und der erste Versuch des Schreibens am Wasser fällt ins Wasser.

Wir ziehen uns ins Restaurant zurück und da ich losziehe, um Megawatt in einen überdachten Stall zu ziehen, kriege ich ne ordentliche Dusche. Nun, da ich schon ganz durchnässt bin, kann’s nochmal nach unten zum Meer gehen. Schon stehe ich vor den tosenden Wellen, breite die Arme aus. Als Wettergöttin dirigiere ich die Wolken. Heftiger und heftiger zerren die Windböen an mir, während ich meine Melodie zu den Wellen zurück schmettere. Gewalten, die miteinander ringen.

Dann ein Donnerschlag, heftig, der durch die Sturm- und Regenkulisse schlägt. Schnurstracks sinken die Arme der Wettergöttin runter zur Seite. Sie dreht sich um und jagt zurück zum Restaurant.

Und heute könnt ich sterben, du Schicksal und es wär mir egal? Nein, lieber doch nicht, nein lieber nicht heute, ich bitte darum. 

🐾 Panthapapers

Allmählich kommen wir in Regionen mit unbeständigem Wetter. Ein Tag am Strand, der sich in einen Sturzregentag verwandelt. Die wilden Wolken stieben über den Ozean auf die Küste zu, dann bricht das Gewitter auf die kleinen, idyllischen Cottages nieder.

Kein Problem, wir sind sowieso fast die einzigen Gäste. Das Personal sieht aus, als wären solche Situationen nichts Ungewöhnliches. Man macht sich’s mit dem Handy hinter dem Tresen gemütlich, das wird ein ruhiger Tag, während der Himmel immer wieder ein Stück Ozean abträgt, über das Land hievt und genüsslich nach unten krachen lässt.

Zwischendurch bricht der Himmel manchmal auf. Lili nutzt das, um schnell etwas im Meer zu schwimmen. Unseren Tag am Strand wollen wir uns doch nicht nehmen lassen. Auch nicht vom Wetter.

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