Montag 11.3.2024 Fahrt nach Nakhon Si Thammarat (65 km)

🦄 Ponypapers

Eine weite Strecke haben wir heute gewählt, denn ein günstiges Hostel und Marktbesuch lockt. Tatsächlich ist der Markt ausgesprochen nah, denn das Hotel ist praktisch in ihn integriert. Sowohl rechts und links und gegenüber als auch irritierenderweise mitten im zweiten Stock als langer Gang mit den üblichen kleinen Ständen. 

Während Adrian sich ausruht und ich die nächtliche Stallunterbringung im Foyer klargemacht habe – der Parkplatz ist mir hier nicht ganz geheuer – ziehe ich etwas ziellos durch die Stände ohne den Ort und seine Ordnung auch nur annähernd zu begreifen. 

Am Abend lädt mich Adrian in das wohl gelobte hiesige Touristenstüble ein, wo es endlich, endlich mal wieder Schnitzel mit Pommes gibt. Oh, was schlägt mein Herz höher bei solch guter ölgebratener, frittierter deutscher Hausmannskost. Wir lassen es auf jeden Fall mächtig krachen und das Essen durch zwei süß-spritzige Cocktails geruhsam absenken. Fröhlich zwitschernd kehren wir Flügel in Flügel heim zu unserem Schlafplatz. 

🐾 Panthapapers

Leider häufen sich die Kopfschmerzen bei mir in letzter Zeit. Woran das liegen mag? Nach knapp einem halben Jahr Radfahren durch die Tropen scheine ich wider Erwarten nicht uneingeschränkt hitzeresistent geworden zu sein. Vielleicht ist es die heiße Sonne, womöglich die hohe Luftfeuchtigkeit, die starke Anstrengung, das viele Schwitzen und der Salzverlust. Oder die ungesunde Haltung auf dem Fahrrad und die daraus resultierenden Verkrampfungen in Schultern und Rücken.

Woran auch immer es liegen mag, wir haben im Moment keine Zeit für eine längere Pause zum Ausruhen, um alle Wehwehchen auszukurieren. Unser Visum für Thailand endet am Zwanzigsten diesen Monats, d.h. in spätestens neun Tagen müssen wir es bis zur Grenze geschafft haben.

Ich stopfe mir eine Tüte Chips und reichlich Erdnüsse in den Mund und lasse mir von Lili den Rücken massieren. Natürlich alles nur für die Gesundheit.

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